Gesellschaft für Forschung auf biophysikalischen Grenzgebieten


Symposium 2013

Herbsttagung der GFBG

im Restaurant Seegarten Münchenstein am Samstag, 16. November 2013.

Begrüssung und Einleitung

  • GFBG-Flyer

  • "Dunkle Materie / Energie: Axionen und Chamäleons" von Prof. Dr. Hans Leuenberger.
  • Begrüssung und Einleitung zum Thema der Tagung
  • Axionen und Chamäleons

    Referat von Prof. Dr. Konstantin Zioutas
  • "Dunkle Materie / Energie: Axionen und Chamäleons"

  • Einleitung von Markus Jordi

    "Was tun Physiker eigentlich? Nun, in der Physik geht man davon aus, dass alles in der Natur „mit rechten Dingen“ zugeht, d.h. nach Gesetzmässigkeiten abläuft, die wir jedoch nur zum Teil kennen. Wahrscheinlich das bedeutendste Rätsel unserer Zeit ergibt sich aus der Tatsache, dass es viel mehr (schwerkraftmässig wirksame) Materie und Energie im bekannten Weltall gibt, als man aus der sichtbaren leuchtenden Materie, all den Sternen, Galaxien, interstellaren Wolken etc. schliessen kann.
    Um solchen Rätseln auf die Spur zu kommen, ersinnen theoretische Physiker mit Hilfe der Mathematik Modelle der Wirklichkeit, und Experimentalphysiker prüfen, ob diese Modelle Voraussagen liefern, welche mit der Wirklichkeit übereinstimmen. Kommen sie zu positiven Resultaten, ergibt sich daraus ein verfeinertes Bild der Natur. Bei der dunkeln Materie ist man aber noch weit von einem Erfolg entfernt, jedoch wird an der Lösung des Problems gearbeitet. Auch hier sieht man die Vorgehensweise der Physiker am Werk: Besteht die dunkle Materie aus Teilchen? Theoretische Überlegungen sprechen dafür. Einer der Kandidaten ist das Axion, ein hypothetisches Elementarteilchen, das nachzuweisen das Ziel verschiedener Experimente es ist. Hier kommen wir zu Konstantin Zioukas zurück: Er ist Leiter des CAST-Experiments am CERN, mit dem seit 10 Jahren versucht wird, aus der Sonne stammende Axionen nachzuweisen."

    Prof. Dr. Konstantin Zioutas und Prof. Dr. Hans Leuenberger

    Prof. Dr. Konstantin Zioutas bei seinem Vortrag

     

    © 2017 - Gesellschaft für Forschung auf biophysikalischen Grenzgebieten -